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11.07.2025 - Reise ins Burgenland mit einem imposanten Holländer
Gemeinsam mit Leserinnen und Lesern der Bayreuther Sonntagszeitung waren wir einige Tage im Burgenland und haben Kultur, Kulinarik und Kulisse genossen. Auch „Der fliegende Holländer“ in der Oper im Steinbruch durfte nicht fehlen.
Vor ein paar Tagen führte uns unsere nächste Reise in unsere Kulturpartnerregion Burgenland. Mit einem umfangreichen und exklusiven Rahmenprogramm und einem besonderen Opernerlebnis in der Oper im Steinbruch St. Margarethen erlebten wir unvergessliche Tage. Diese Reise konnten wir dankenswerterweise in Kooperation mit der Bayreuther Sonntagszeitung als Leserreise anbieten. Seit 2018 war es die erste mehrtägige Reise mit mehr als 20 Personen und wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr, darauf aufbauend, endlich wieder längere Reisen mit einer großen Gruppe veranstalten können.
Das Hotel empfing uns in herzlicher und familiärer Atmosphäre mit einem Glas Wein vom eigenen Weingut. Auch einige Häppchen aus dem Burgenland durften wir kosten. Im Anschluss haben wir unsere Zimmer bezogen und es gab ein reichhaltiges Abendessen im Hotel. Nach dem Essen nahm uns der Weinbaumeister der Familie Pasler-Bäck, welche seit 1777 im Weinbau tätig ist, mit zur Kellerführung und wir haben eine detaillierte Führung zur Weinherstellung erhalten. Mit vielen Anekdoten aus dem Burgenland aber auch der eigenen Familientradition wurde die Verkostung der zahlreichen Weine während unserer Führung untermalt. Die Auswahl reichte von frischen Weißweinen über kräftige Rotweine bis hin zu süßen Dessertweinen. Jeder Schluck war ein Genuss und gab uns einen ersten Eindruck von der Qualität und Vielfalt der Weine aus der Region.
Im Anschluss an die Verkostung haben wir den Abend gemeinsam in der Weinstube ausklingen lassen.
Anschließend fuhren wir weiter ins Barockschloss Halbturn, in dessen Garten wir nach dem Mittagessen einen kurzen Spaziergang durch die verwunschene Parkanlage machten. Leider konnten wir das Schloss selbst icht von innen besuchen, da der Bus bereits auf uns für den nächsten Programmpunkt gewartet hat.
Am Nachmittag erwartete uns ein besonderes Highlight: der offizielle Empfang durch Landesrätin Daniela Winkler im Dufthof Steppenduft in Frauenkirchen. In einem renovierten Schweinestall fand ein Duft-Kabarett bei einem Glas Wein statt. Die Landesrätin begrüßte uns herzlich und hieß uns willkommen. Die Veranstaltung war einzigartig und eine unterhaltsame und kreative Ergänzung, die uns alle begeisterte.
Für unser Opernerlebnis verwandelte sich der ehemalige Steinbruch St. Margarethen in ein norwegisches Fischerdorf. Die Felsformationen des Steinbruchs kamen hierbei als raue Fjordufer zur Geltung. Der Regisseur Philipp M. Krenn arbeitete besonders die dem Werk zugrundeliegenden, aber gegensätzlichen Emotionen heraus: Verzweiflung, Sehnsucht und Romantik trafen auf die Naturgewalten und wurden von spektakulären Stunts begleitet. Neben dem Fischerdorf hatte der Bühnenbildner Momme Hinrichs auch ein wogendes Meer mit aufpeitschenden Wellen und einem Geisterschiff gestaltet. Er kombinierte hier geschickt die vorhandene Steinlandschaft mit Bühnenbild und Videotechnik. Für letztere zeichnete er sich bereits bei „Parsifal“ von Stefan Herheim auf dem Bayreuther Hügel aus.
Die musikalische Leitung übernahm der in der Nähe von Nürnberg geborene Patrick Lange, der bereits viel Erfahrung mit Wagner in etlichen Opernhäusern in Europa und Asien sammeln konnte. Zur Besetzung gehörte auch Elisabeth Teige in der Rolle der Senta, die mit dieser Partie bereits 2022 in Bayreuth debütierte. Einige Teilnehmer konnten Sie auch vor kurzem während unserer Fahrt nach Barcelona beim dortigen Lohengrin als Elsa von Brabant erleben. Das Piedra Festivalorchester und der Philharmonia Chor Wien sorgten für musikalischen Glanz.
Nach der Stadtführung hatten wir Zeit für ein individuelles Mittagessen. Die Gruppe zerstreute sich in kleinere Grüppchen und erkundete die zahlreichen kulinarischen Angebote in Eisenstadt. Jeder fand ein Restaurant oder Café nach seinem Geschmack, und wir genossen die Vielfalt der regionalen Küche.
Nach dem Mittagessen brachen wir in Richtung Raiding auf, wo wir das neu eröffnete Liszt-Haus besichtigten. Franz Liszt, der in Raiding geboren wurde, ist eine zentrale Figur der engen Kulturpartnerschaft zwischen dem Burgenland und der Stadt Bayreuth. Das Liszt-Haus ist heute ein Museum, das sein Leben und Werk eindrucksvoll dokumentiert. Wir erhielten im Liszt-Haus eine exklusive Führung von Johannes Kutrowatz, der, gemeinsam mit seinem Bruder Eduard, Intendant des internationalen Liszt-Festivals in Raiding ist. Es war spannend, wie die Vermittlung von Franz Liszt und Musikgeschichte im neu eröffneten Haus umgesetzt wurde.
Nach der Besichtigung des Liszt-Hauses erwartete uns ein herzlicher Empfang der Gemeinde Raiding. Die Gemeindevertreter begrüßten uns sehr freundlich mit einem Glas Wein und zeigten ihre Wertschätzung für unsere Reise und die kulturelle Zusammenarbeit. Der Empfang bot eine weitere Gelegenheit, uns auszutauschen und die gastfreundliche Atmosphäre des Burgenlandes zu genießen.
Am Nachmittag fuhren wir endlich zum Neusiedler See, um welchen wir bisher immer nur herumgefahren sind. IM Anschluss haben wir noch die historische Kellergasse in Purbach besucht, welche ein beeindruckendes Zeugnis der Weinbaugeschichte der Region ist und einen Einblick in die Vergangenheit des Burgenlandes bot.
Zum Abschluss unserer Fahrt waren wir bei einem Heurigenabend im Buschenschank Kirchberghof in Jois. Das Heurigenbuffet bestand aus einer reichhaltigen Auswahl an regionalen Spezialitäten und köstlichen Weinen. Wir genossen das Essen und die gemütliche Atmosphäre, während wir uns an langen Tischen zusammensetzten und die Erlebnisse der Reise Revue passieren ließen. Die Weinverkostung mit sechs verschiedenen Weinen war ein besonderes Highlight und rundete den Abend perfekt ab.
Dienstag: Ankunft & Weinkellerführung
Am frühen Morgen brachen wir von Bayreuth auf, um uns auf den Weg ins Burgenland zu machen. Die Fahrt verlief reibungslos und wir kamen sogar etwas früher als geplant in unserem Weinhotel Pasler-Bäck in der kleinen Gemeinde Jois an.Das Hotel empfing uns in herzlicher und familiärer Atmosphäre mit einem Glas Wein vom eigenen Weingut. Auch einige Häppchen aus dem Burgenland durften wir kosten. Im Anschluss haben wir unsere Zimmer bezogen und es gab ein reichhaltiges Abendessen im Hotel. Nach dem Essen nahm uns der Weinbaumeister der Familie Pasler-Bäck, welche seit 1777 im Weinbau tätig ist, mit zur Kellerführung und wir haben eine detaillierte Führung zur Weinherstellung erhalten. Mit vielen Anekdoten aus dem Burgenland aber auch der eigenen Familientradition wurde die Verkostung der zahlreichen Weine während unserer Führung untermalt. Die Auswahl reichte von frischen Weißweinen über kräftige Rotweine bis hin zu süßen Dessertweinen. Jeder Schluck war ein Genuss und gab uns einen ersten Eindruck von der Qualität und Vielfalt der Weine aus der Region.
Im Anschluss an die Verkostung haben wir den Abend gemeinsam in der Weinstube ausklingen lassen.
Mittwoch: Dorfmuseum & offizieller Empfang im Steppenduft
Unser erster Halt führte uns zum Dorfmuseum Mönchhof, welches einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur der Region bietet. Wir erfuhren viel über das traditionelle Leben der Einwohner, ihre Handwerkskünste und Bräuche. Besonders beeindruckend waren die alten Geräte und Werkzeuge, die noch heute von der handwerklichen Geschicklichkeit und dem Einfallsreichtum der Menschen zeugen. Wir hatten eine informative Führung durchs große Freilichtmuseum mit vielen Geschichten aus dem Burgenland.Anschließend fuhren wir weiter ins Barockschloss Halbturn, in dessen Garten wir nach dem Mittagessen einen kurzen Spaziergang durch die verwunschene Parkanlage machten. Leider konnten wir das Schloss selbst icht von innen besuchen, da der Bus bereits auf uns für den nächsten Programmpunkt gewartet hat.
Am Nachmittag erwartete uns ein besonderes Highlight: der offizielle Empfang durch Landesrätin Daniela Winkler im Dufthof Steppenduft in Frauenkirchen. In einem renovierten Schweinestall fand ein Duft-Kabarett bei einem Glas Wein statt. Die Landesrätin begrüßte uns herzlich und hieß uns willkommen. Die Veranstaltung war einzigartig und eine unterhaltsame und kreative Ergänzung, die uns alle begeisterte.
Das Highlight: Der Fliegende Holländer
Der Steinbruch St. Margarethen, eine UNESCO Welterbestätte, gilt als eine der schönsten und imposantesten Freiluftbühnen Europas. Vor der beeindruckenden Kulisse dieses historischen Ortes zieht die Oper im Steinbruch internationale Opernstars und ein begeistertes Publikum gleichermaßen an. Nach der viel gefeierten Aida-Produktion im letzten Jahr stand in diesem Jahr Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ auf dem Programm.Für unser Opernerlebnis verwandelte sich der ehemalige Steinbruch St. Margarethen in ein norwegisches Fischerdorf. Die Felsformationen des Steinbruchs kamen hierbei als raue Fjordufer zur Geltung. Der Regisseur Philipp M. Krenn arbeitete besonders die dem Werk zugrundeliegenden, aber gegensätzlichen Emotionen heraus: Verzweiflung, Sehnsucht und Romantik trafen auf die Naturgewalten und wurden von spektakulären Stunts begleitet. Neben dem Fischerdorf hatte der Bühnenbildner Momme Hinrichs auch ein wogendes Meer mit aufpeitschenden Wellen und einem Geisterschiff gestaltet. Er kombinierte hier geschickt die vorhandene Steinlandschaft mit Bühnenbild und Videotechnik. Für letztere zeichnete er sich bereits bei „Parsifal“ von Stefan Herheim auf dem Bayreuther Hügel aus.
Die musikalische Leitung übernahm der in der Nähe von Nürnberg geborene Patrick Lange, der bereits viel Erfahrung mit Wagner in etlichen Opernhäusern in Europa und Asien sammeln konnte. Zur Besetzung gehörte auch Elisabeth Teige in der Rolle der Senta, die mit dieser Partie bereits 2022 in Bayreuth debütierte. Einige Teilnehmer konnten Sie auch vor kurzem während unserer Fahrt nach Barcelona beim dortigen Lohengrin als Elsa von Brabant erleben. Das Piedra Festivalorchester und der Philharmonia Chor Wien sorgten für musikalischen Glanz.
Donnerstag: Eisenstadt & Raiding
Am dritten Tag hatten wir eine Gästeführerin dabei, die uns den ganzen Tag begleitete. Bereits auf der Busfahrt nach Eisenstadt hat sie uns einiges über die Geschichte des Burgenlandes und die enge Verflechtung mit der Familie Esterházy erzählt. In Eisenstadt angekommen, führte sie uns durch die historische Altstadt, am Schloss Esterházy und auch in einige Kirchen.Nach der Stadtführung hatten wir Zeit für ein individuelles Mittagessen. Die Gruppe zerstreute sich in kleinere Grüppchen und erkundete die zahlreichen kulinarischen Angebote in Eisenstadt. Jeder fand ein Restaurant oder Café nach seinem Geschmack, und wir genossen die Vielfalt der regionalen Küche.
Nach dem Mittagessen brachen wir in Richtung Raiding auf, wo wir das neu eröffnete Liszt-Haus besichtigten. Franz Liszt, der in Raiding geboren wurde, ist eine zentrale Figur der engen Kulturpartnerschaft zwischen dem Burgenland und der Stadt Bayreuth. Das Liszt-Haus ist heute ein Museum, das sein Leben und Werk eindrucksvoll dokumentiert. Wir erhielten im Liszt-Haus eine exklusive Führung von Johannes Kutrowatz, der, gemeinsam mit seinem Bruder Eduard, Intendant des internationalen Liszt-Festivals in Raiding ist. Es war spannend, wie die Vermittlung von Franz Liszt und Musikgeschichte im neu eröffneten Haus umgesetzt wurde.
Nach der Besichtigung des Liszt-Hauses erwartete uns ein herzlicher Empfang der Gemeinde Raiding. Die Gemeindevertreter begrüßten uns sehr freundlich mit einem Glas Wein und zeigten ihre Wertschätzung für unsere Reise und die kulturelle Zusammenarbeit. Der Empfang bot eine weitere Gelegenheit, uns auszutauschen und die gastfreundliche Atmosphäre des Burgenlandes zu genießen.
Am Nachmittag fuhren wir endlich zum Neusiedler See, um welchen wir bisher immer nur herumgefahren sind. IM Anschluss haben wir noch die historische Kellergasse in Purbach besucht, welche ein beeindruckendes Zeugnis der Weinbaugeschichte der Region ist und einen Einblick in die Vergangenheit des Burgenlandes bot.
Zum Abschluss unserer Fahrt waren wir bei einem Heurigenabend im Buschenschank Kirchberghof in Jois. Das Heurigenbuffet bestand aus einer reichhaltigen Auswahl an regionalen Spezialitäten und köstlichen Weinen. Wir genossen das Essen und die gemütliche Atmosphäre, während wir uns an langen Tischen zusammensetzten und die Erlebnisse der Reise Revue passieren ließen. Die Weinverkostung mit sechs verschiedenen Weinen war ein besonderes Highlight und rundete den Abend perfekt ab.
